Ausstellungen

Das Salz der Erde

22. August bis 19. September, Salzdom 2 der Schweizer Rheinsaline in Rheinfelden / Möhlin

 

Das Salz der Erde

 

Seit 1812 kümmert sich die Basler Künstlergesellschaft um Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, wie Maler*Innen, Fotograf*Innen, bildhauende Künstler*Innen, Musiker*Innen, Bühnenkünstler*Innen und Schriftsteller*Innen. Diese Vielfalt ermöglicht und fördert den interdisziplinären Austausch aller Kunstdisziplinen. Nun ist es der Basler Künstlergesellschaft gelungen, die Schweizerischen Salinen für ein Kunstprojekt zu gewinnen, wie es in dieser Form in der Schweiz noch nie realisiert wurde. Im Salzdom 2 werden im Innen- und Aussenbereich neun Kunstprojekte von 13 Künstlerinnen und Künstlern einen Dialog zu dieser einmaligen «Salz-Welt» aufnehmen. Die vergänglichen Kunstprojekte, die technisch und inhaltlich das Thema Salz in unterschiedlicher Weise aufgreifen, werden ausschliesslich für
diesen Anlass erarbeitet.

 

Beteiligte Künstler*innen und ihre Projekte
Caspar Abt, Madeleine Burn-Kaufmann, Wolfgang Burn bauen einen 8 Meter langen
Steg mit mehreren Figuren. Ihre Installation im Innern des Salzdom 2 trägt den Titel „Wo ist das Meer“. Sylvia Goeschke beschäftigt sich in ihrer Skulptur mit der Ur-Form des Salzes, also einem Moleküls NaCI in Würfelform, das vor dem Salzdom aufgebaut wird. Barbara Groher wird zwei Objekte mit dem Titel „Salz Stein Brot“ beim alten Salzborturm installieren. Dominik His Installation „Sole Cloud“ wird sich im Laufe der Ausstellung von einem reinen und makellosen Schneeweiss durch die Witterung und den
Regen verändern. Pascal Joray erarbeitet zwei Fahnen-Themenstrassen mit gemalten
Wasserstudien und literarischen Salz-Texten. Diese Fahnenbilder werden auf spielerische
Art auf das Kunstprojekt in und um den Salzdom schon von ausserhalb des
Werkgeländes aufmerksam machen. Sybille Krauer-Büttiker zeigt ein Triptychon im Innern des Salzdomes 2 mit dem Titel „Salzaltar“ und spielt mit der Assoziation zu einem Kirchenaltar. maboart mit Ursula Bohren und Claudio Magoni verwirklichen eine
Licht-Installation im Innern des Salzdomes 2 mit dem Titel „Morgen ist Salz“. Roman Müller wird ebenfalls im Innern des Salzdom 2 eine wolkenartige Skulptur mit dem Titel
„Schwarm“ in die Höhe hängen. Die Interaktion “Salz der Erde“ von Ruth Urech und
Gido Wiederkehr wird am Eingangstor des Salzdomes 2 angebracht. Das ganze Projekt
spielt mit reinem Primär- und Sekundärfarbenspiel des Farbkreises.


Buchprojekt „Unser Salz“
Zudem wird ein Buch realisiert, welches die neun Projekte bzw. die Künstlerinnen und
Künstler bei der Entstehung ihres Kunstprojekts fotografisch und textlich begleitet.

 

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